Plattdeutscher Abend am 1. Dezember 2016

Donnerstag, 1. Dezember 2016  –  19°° Uhr -  Eintritt frei  -  Spenden willkommen
Gasthof „Emmen“,  /Koppelweg 2 / 21279 Hollenstedt (Emmen)

Gerd Pillip:
Leeder  un  Geschichten to´n  Advent

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Dieser Abend wird – unserer Tradition gemäß  -  wiederum von Gerd Pillip gestaltet. Der pensionierte Lehrer ist vielen bekannt als Sänger der früheren plattdeutschen Liedergruppe „Leederkroom“. Heute engagiert er sich im „Theater im Hinterhof“ in Buxtehude und mit dem „Ensemble Troika“  hält er musikalische Lesungen russischer Märchen.
Gerd Pillip wird uns mit vorweihnachtlichen Geschichten zum Schmunzeln oder auch zum Nachdenken unterhalten, und adventliche Lieder zur Gitarre werden eine humorvolle und besinnliche Stimmung herbeizaubern. Aber er versteht es auch, die Gäste zum Mitsingen anzuregen.

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Plattdeutsche Abende 2016 /17

*      Montag, 3. Oktober 2016 – 19°° Uhr
Gasthof „Hollenstedter Hof“   Am Markt 1  /  21279 Hollenstedt
Günter Sepp snackt plattdüütsch
*     Mittwoch, 2. November 2016 – 19°° Uhr
Gasthof „Deutsches Haus“   An der Kreisstraße  29  /  21279 Appel (Hollenstedt)
Hans-Joachim Dammann het veel belevt: Wannern op Mallorca (mit Billers)
*     Donnerstag, 1. Dezember 2016 – 19°° Uhr
Gasthof „Emmen“   Koppelweg 2  /  21279 Hollenstedt (Emmen)
Gerd Pillip: Geschichten un Leeder vör Wiehnachten
*    Montag, 2. Januar 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Deutsches Haus“/ An der Kreisstr. 29 / 21279 Appel (Hollenstedt)
mit Heinrich Gerken aus Bargstedt
*    Donnerstag, 2. Februar 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Ferien auf der Heid“/ Karlsteinweg 45-47 / 21279 Eversen-Heide
mit Peter Paulsen aus Lauenburg
*    Donnerstag, 2. März 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Tödter/  Birkenweg 32  /  21646 Halvesbostel (Hollenstedt)
mit Hermann Tödter aus Zeven
*    Donnerstag, 6. April 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Hollenstedter Hof“Am Markt 1  /  21279 Hollenstedt
mit Heiner & Heiner (Heinrich Evers und Heiner Dreckmann)
*    Dienstag, 2. Mai 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Appelbeck am See“/ Appelbeck 14 /21279 Hollenstedt (Appelbeck)
mit „Jott Em“ (Jürgen Müller) aus Gödensdorf
*    Donnerstag, 1. Juni 2017 – 19°°
Mühlenmuseum Moisburg / Auf dem Damm 10  /  21647 Moisburg
mit Christa Heise-Batt aus Norderstedt
*    Mittwoch, 4. Oktober 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Ferien auf der Heid“/ Karlsteinweg 45-47  /  21279 (Eversen-Heide)
mit Elsabe Rolle (Salzhausen) & Claus Peper (Egestorf)
*    Donnerstag, 2. November 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Deutsches Haus /  An der Kreisstraße 29  /  21279 Appel (Hollenstedt)
mit Walter Marquardt aus Immenbeck
*    Mittwoch, 6. Dezember 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Emmen /  Koppelweg 2  /  21279 Hollenstedt (Emmen)
mit Gerd Pillip (Regesbostel) & H.H. u. Monika Genz (Moisburg)

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Erforschung der kulturellen Entwicklung der Lüneburger Heide

Die Hochschule für nachhaltige
Entwicklung in Eberswalde (HNE)
bittet um Unterstützung bei der Erforschung der
kulturellen Wertschätzung der Lüneburger Heide:

Forschen Sie mit uns – Beschreiben Sie uns Ihre Heide!
Hätten die Menschen die Landschaft nicht seit der Jungsteinzeit in Besitz genommen und sie ihren
Bedürfnissen angepasst, so hätte die Lüneburger Heide heute ein ganz anderes Gesicht, ja, sie wäre  eine  vollständig  andere  Landschaft.  Aber  beeinflusst  die  Landschaft  auch  umgekehrt  dieMenschen, die in ihr leben? Hat die Heide Sie in Vergangenheit  und/ oder Gegenwart geprägt?
Als Teil eines Forschungsvorhabens möchten wir herausbekommen, welche kulturellen Werte die
Landschaft der Lüneburger Heide für Einheimische, aber auch Touristen bereitstellt. Das lässt sich
mit   Zahlen   und   Fakten   allein   nicht   erfassen.  Für haltbare Forschungsergebnisse,  auch als Argument bei landschaftplanerischen Maßnahmen, benötigen wir Ihre Hilfe. Wir möchten Sie bitten, uns Ihre persönliche Geschichte zur Lüneburger Heide zu erzählen.
Wir möchten von Ihnen insbesondere wissen:
* Was   ist   für   Sie   das   Besondere   der  Lüneburger   Heide
(gestern,   heute   und   morgen)?
Was verbindet Sie mit der Landschaft? Wie hat sie Sie geprägt?
* Was sind besondere Orte der Lüneburger Heide für Sie?
*  Wie sind die Menschen der Lüneburger Heide?
*  Wie stellen Sie sich Ihr Leben bzw. das Ihrer Kinder
in der Lüneburger Heide im Jahr 2030 vor?
Wer darf teilnehmen?
*Alle Bewohner der Lüneburger Heide können mit einem eigenen Beitrag teilnehmen.
Welche Arbeiten dürfen eingereicht werden?
* Deutschsprachige   Geschichten   mit   einem   Bezug   zur   Lüneburger
Heide, sie sollten einen  individuellen Titel haben
und dürfen 1.500 Wörter (ca. 3 DIN A4‐Seiten) nicht überschreiten.
Jüngere Teilnehmer dürfen auch gern ihr Bild von der Heide malen.
Generell sind auch andere künstlerische Arbeieten zum beschriebenen
Thema, wie Fotografien oder Malereien erlaubt.
Wie und wo sollen die Arbeiten eingereicht werden?
*   Bitte reichen Sie die Geschichten als Text‐Datei (Word‐
oder RTF‐Format) mit einer Kurzbeschreibung Ihrer
Person ein (max. 4 Sätze: Alter, Werdegang, Bezug zur Heide).
Senden Sie die Text‐Datei, eingescannte Malereien oder
Fotografien (im jpeg – Format)  per Email oder als CD
an jana.twarok@hnee.de.
Einsendeschluss ist der 31. 01. 2017 
Die Teilnehmer ermächtigen mit der Teilnahme die
Veröffentlichung der Arbeiten (als Print‐ und
Audioausgabe sowie im   Internet) inklusive
einer Personenbeschreibung der Autorinnen und Autoren.
Anschrift: Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE)
Schicklerstr. 5  /  16225 Eberswalde

 

 

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Wird heute noch Plattdeutsch gesprochen?

„Plattdeutsch sprechen doch nur noch die älteren Menschen in unserer Gegend, und die plattdeutsche Sprache  stirbt doch aus“. So ist vielerorts die gängige Meinung. Doch weit gefehlt! Galt noch vor Jahren Plattdeutsch als nicht gesellschaftsfähig, so hat sich diese Einstellung heute total gewandelt. Man wird nicht mehr scheel angesehen, wenn man Plattdeutsch spricht. Nach einer Studie des Instituts für Niederdeutsche Sprache (INS) in Bremen meint jeder zweite Norddeutsche (49 % der Befragten),  Niederdeutsch gut bis sehr gut verstehen zu können; 17 % bezeichneten sich als  gute bis sehr gute Plattdeutsch-Sprecher.
Früher erlernte man Plattdeutsch (oder Niederdeutsch) innerhalb der Familien. Doch noch vor wenigen Jahren war es  tatsächlich so, dass Eltern und Großeltern zwar untereinander Plattdeutsch sprachen, aber an die Kinder diese Sprache nicht weitergaben, weil sie als „unfein“ galt.  Das jedenfalls hat sich gewandelt! Wer aber jetzt nicht mehr nicht das Glück hat, in der Familie „platt zu schnacken“, für den gibt es heute eine Reihe von Angeboten Plattdeutsch zu erlernen. Bereits 1992 wurde vom Ministerkomitee des Europarats die „Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen“ beschlossen; ein wichtiger Schritt zum Erhalt u.a. der niederdeutschen Sprache. Volkshochschulen bieten Plattdeutschkurse an, die durchweg gut besucht sind. Wie die plattdeutschen Abende in Hollenstedt, gibt es inzwischen vielerorts plattdeutsche Treffen, sog. „Klönkrings“, oder gesellige Zusammenkünfte, bei denen das plattdeutsche Kulturgut gepflegt wird. Es existiert mittlerweile eine ganze Reihe von plattdeutschen Theaterbühnen, es gibt plattdeutsche Musikgruppen, von denen einige weit bekannt sind, und es gibt plattdeutsche Schriftsteller, die vielfach auf Lesungen für ihre Werke, aber besonders auch für das Plattdeutsche werben, und Laienschriftsteller können heute an plattdeutschen Schreib-Wettbewerben teilnehmen.
Auch Kinder wenden sich immer wieder gern dem Plattdeutschen zu. Die frühere Vorstellung ist inzwischen aufgehoben, Plattdeutsch behindere Kinder, richtig Hochdeutsch zu lernen. Im Gegenteil: Allgemein gilt heute, wer sehr früh mehrere Sprachen lernt, kann ohne nachzudenken von einer in die andere Sprache wechseln und hat damit einen erheblichen Lernvorteil. Nach der EU-Charta für Regional- und Minderheitensprachen bieten Schulen u.a. deshalb heute Plattdeutschunterricht an. In Kindergärten wird heute teilweise  Plattdeutsch gesprochen, damit die Kinder früh an diese Sprache herangeführt werden können. Und es gibt nicht wenige Kinder und Jugendliche, die sich bereits gute Preise in plattdeutschen Vorlesewettbewerben geholt haben.

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Apfelpatenschaften

Apfelpatenschaftsalleen im Hollenstedter Raum

„Seht her, so sah das  Sortiment von Apfelbäumen vor etwa 80 Jahren aus“  könnte man seinen Kindern oder Enkeln sagen.
Denn für unsere Vorfahren waren Südfrüchte, wie Apfelsinen, Bananen usw. eine Rarität, sie wurden durchaus nicht täglich verzehrt. Um sich mit dem nötigen Obst zu versorgen, wurden an Straßenrändern und Wegen Apfel- und Birnbäume, auch Kirschen und Pflaumen  angepflanzt. In den Dörfern gab es meist kleinere Wiesen, auf denen Obstbäume gepflanzt waren, so genannte „Streuobstwiesen“.  Um eine Sortenvielfalt zu erzielen, wurden viele Sorten gezüchtet und genutzt. Besonders bei den Apfelbäumen war zu früheren Zeiten die Sortenvielfalt besonders groß. In Deutschland waren es über 1000 Sorten (mache Schätzungen sprechen sogar bis zu 5000!) mit einer riesigen Auswahl unterschiedlichster Geschmacksrichtungen. Nach dem 2. Weltkrieg jedoch rückte „Wirtschaftlichkeit“ in den Vordergrund und viele Obstbaumalleen und Streuobstwiesen fielen einer so genannten „Flurbereinigung“ zum Opfer. Seitens der EU wurden sogar Prämien für Obstbaumrodungen gezahlt. In den Regalen der Supermärkte findet man daher heute noch etwa fünf, allenfalls zehn verschiedene Apfelsorten, teils mit “langweiligem” Geschmack.
Mit dem Verschwinden alter Apfelsorten droht auch das Aussterben wertvollen Gen-Materials, das aber für Wissenschaftler und Züchter von außerordentlicher Bedeutung ist. Verschiedene Organisationen in ganz Deutschland haben sich deshalb zum Ziel gesetzt, diese Sortenvielfalt zum Nutzen späterer Generationen zu erhalten. Dazu beizutragen ist auch Ziel unseres Vereins. Unser weiteres Ziel ist, interessierten Bürgern zu zeigen, welche Sorten evtl. für den eigenen Garten in Frage kommen.  
Wir haben deshalb in der Umgebung Hollenstedts verschiedene Alleen angelegt und konnten bisher immerhin 85 verschiedene Apfelsorten anpflanzen. Die Bestände sind zum Teil noch recht jung und bedürfen in den ersten Jahren unserer intensiven Pflege. Viele Bürger – nicht nur aus Hollenstedt – haben durch eine einmalige Spende eine sog. „Apfelpatenschaft“  für einen bestimmten Baum, und damit für eine bestimmte Sorte erworben, dies ist also nun „ihr Baum“. So konnten wir inzwischen über 140 Apfelbäume in den Patenschaftsalleen setzen.

An der Apfelpatenschaftsallee
                                                                                    zwischen Wohlesbostel und Emmen

Zu finden sind die Apfelpatenschaftsalleen:
in Ochtmannsbruch, Verlängerung der Straße „Krähenhop“ Richtung Heidenau
an einem Seitenweg der Straße zwischen Wohlesbostel und Emmen
bei Wohlesbostel am Verbindungsweg zwischen den Kreisstraßen 16 und 62

sowie einige Einzelbestände:
am Parkplatz vor dem Sportplatz in Hollenstedt
am Kindergarten Hollenstedt
am Spielplatz in Appelbek am See
in Oldendorf

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unseren
1. Vorsitzenden:  Ludwig Hauschild, Heideweg 5, 21279 Hollenstedt
Tel.: 04165 80 319
E-Mail: ludwig.hauschild@t-online.de
oder an eine Adresse, die Sie unter “Impressum-Kontakte” finden

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Baum des Jahres 2015

Feld-Ahorn  –  Baum des Jahres 2015
Dr. Berthold Hohmann

Der Feld-Ahorn (Acer campestre L.) ist Baum des Jahres 2015. Es ist ein niederer Baum, der auch mehrstämmig-strauchig wächst. In Knicks und an Feldrainen ist er deshalb oft anzutreffen. Wie bei allen Arten der Gattung Ahorn stehen die Zweige kreuzweise gegeneinander (kreuzgegenständig). Die typischen Ahorn-Blätter haben beim Feld-Ahorn stumpfe Enden an den Blattlappen. Die Früchte setzen sich aus zwei Teilfrüchten mit häutigen Flügeln zusammen, die beim Feld-Ahorn in typischer Weise fast waagerecht gegeneinander stehen. Im Volksmund heißen sie auch Nasenkleber.
Unser Verein hat im Jahr 2015 mehrere junge Feld-Ahorn-Bäume am Estewanderweg gepflanzt und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ein Exemplar geschenkt.

                                 
Junger Feld-Ahorn                                               Feldahorn
         am Estewanderweg                           (Abb. aus: Lindmann: Bildern ur
(Foto: Hauschild)                                    Nordens Flora, 1917-1926)

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