Sternwanderung zur Einweihung der Estebrücke bei Appelbeck

Die Gemeinde Moisburg teilt uns mit:

Sonnabend, 25. Juni 2016
Wanderung von Moisburg und Hollenstedt
nach Appelbeck mit Einweihung der
Estebrücke:

Der Estewanderweg hat durch die gemeinsame Initiative der Gemeinden
Hollenstedt und Moisburg eine neue Estebrücke in Appelbeck.
Dieses Bauwerk möchten wir mit einer Sternwanderung einweihen.
Eine Gruppe startet in Hollenstedt, und eine Gruppe in Moisburg.
Ziel der Wanderung ist die Brücke in Appelbeck.
Dort gibt´s dann Kaffee und Kuchen.

                 Herzliche Einladung!

Wir treffen uns um 14.00 Uhr
in Moisburg    vor dem Amtshaus     (Auf dem Damm 5)
in Hollenstedt   bei der Kirche  (Am Markt 5)

Gemeinde Moisburg (Tel. 04165/6177),
Gemeinde Hollenstedt  (Tel. 04165/80044)
Die Bürgermeister

 

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Plattdeutscher Abend im Oktober 2016

Plattdeutscher Abend
am Montag, 3 Oktober 2016  -  19°° Uhr
Hotel „Hollenstedter Hof“,  Am Markt 1,  21279 Hollenstedt
Eintritt frei, 
Spenden willkommen

  Günter Sepp  is wedder  dor !
Für ihn ist Plattdeutsch ein Lebensinhalt. Er leitet die Plattdeutsche Gruppe des Tostedter Heimatvereins, gibt GünterSepp11875_R_459Lehrgänge für Plattdeutsch-Interessierte oder plattdeutschen Unterricht in Schulen und wurde vielfach als Juror bei plattdeutschen Wettbewerben  herangezogen.
Schon oft hat Günter Sepp aus Wistedt uns am Plattdeutschen Abend mit  kurzweiligen Geschichten erfreut.
Sein zweites Hobby sind Oldtimer-Traktoren, als früherer Eisenbahner hat  er ein „ein Händchen“ für diese altehrwürdigen Fahrzeuge.
Lassen wir uns überraschen, was er uns alles zu erzählen hat.

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Apfelpatenschaften

Apfelpatenschaftsalleen im Hollenstedter Raum

„Seht her, so sah das  Sortiment von Apfelbäumen vor etwa 80 Jahren aus“  könnte man seinen Kindern oder Enkeln sagen.
Denn für unsere Vorfahren waren Südfrüchte, wie Apfelsinen, Bananen usw. eine Rarität, sie wurden durchaus nicht täglich verzehrt. Um sich mit dem nötigen Obst zu versorgen, wurden an Straßenrändern und Wegen Apfel- und Birnbäume, auch Kirschen und Pflaumen  angepflanzt. In den Dörfern gab es meist kleinere Wiesen, auf denen Obstbäume gepflanzt waren, so genannte „Streuobstwiesen“.  Um eine Sortenvielfalt zu erzielen, wurden viele Sorten gezüchtet und genutzt. Besonders bei den Apfelbäumen war zu früheren Zeiten die Sortenvielfalt besonders groß. In Deutschland waren es über 1000 Sorten (mache Schätzungen sprechen sogar bis zu 5000!) mit einer riesigen Auswahl unterschiedlichster Geschmacksrichtungen. Nach dem 2. Weltkrieg jedoch rückte „Wirtschaftlichkeit“ in den Vordergrund und viele Obstbaumalleen und Streuobstwiesen fielen einer so genannten „Flurbereinigung“ zum Opfer. Seitens der EU wurden sogar Prämien für Obstbaumrodungen gezahlt. In den Regalen der Supermärkte findet man daher heute noch etwa fünf, allenfalls zehn verschiedene Apfelsorten, teils mit “langweiligem” Geschmack.
Mit dem Verschwinden alter Apfelsorten droht auch das Aussterben wertvollen Gen-Materials, das aber für Wissenschaftler und Züchter von außerordentlicher Bedeutung ist. Verschiedene Organisationen in ganz Deutschland haben sich deshalb zum Ziel gesetzt, diese Sortenvielfalt zum Nutzen späterer Generationen zu erhalten. Dazu beizutragen ist auch Ziel unseres Vereins. Unser weiteres Ziel ist, interessierten Bürgern zu zeigen, welche Sorten evtl. für den eigenen Garten in Frage kommen.  
Wir haben deshalb in der Umgebung Hollenstedts verschiedene Alleen angelegt und konnten bisher immerhin 85 verschiedene Apfelsorten anpflanzen. Die Bestände sind zum Teil noch recht jung und bedürfen in den ersten Jahren unserer intensiven Pflege. Viele Bürger – nicht nur aus Hollenstedt – haben durch eine einmalige Spende eine sog. „Apfelpatenschaft“  für einen bestimmten Baum, und damit für eine bestimmte Sorte erworben, dies ist also nun „ihr Baum“. So konnten wir inzwischen über 140 Apfelbäume in den Patenschaftsalleen setzen.

An der Apfelpatenschaftsallee
                                                                                    zwischen Wohlesbostel und Emmen

Zu finden sind die Apfelpatenschaftsalleen:
in Ochtmannsbruch, Verlängerung der Straße „Krähenhop“ Richtung Heidenau
an einem Seitenweg der Straße zwischen Wohlesbostel und Emmen
bei Wohlesbostel am Verbindungsweg zwischen den Kreisstraßen 16 und 62

sowie einige Einzelbestände:
am Parkplatz vor dem Sportplatz in Hollenstedt
am Kindergarten Hollenstedt
am Spielplatz in Appelbek am See
in Oldendorf

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unseren
1. Vorsitzenden:  Ludwig Hauschild, Heideweg 5, 21279 Hollenstedt
Tel.: 04165 80 319
E-Mail: ludwig.hauschild@t-online.de
oder an eine Adresse, die Sie unter “Impressum-Kontakte” finden

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Zum Vormerken

Plattdeutsche Abende 2016

Eintritt frei, Spenden erbeten

 

Montag, 3. Oktober 2016; 19°° Uhr
Gasthof „Hollenstedter Hof“  
Am Markt 1  /  21279 Hollenstedt
Günter Sepp snackt plattdüütsch

Mittwoch, 2. November 2016;
Gasthof „Deutsches Haus“  
An der Kreisstraße  29  /  21279 Appel (Hollenstedt)
Hans-Joachim Dammann het veel belevt: Wannern op Mallorca (mit Billers)

Donnerstag, 1. Dezember 2016; 19°° Uhr
Gasthof „Emmen“  
Koppelweg 2  /  21279 Hollenstedt (Emmen)
Gerd Pillip: Geschichten un Leeder vör Wiehnachten

 

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Baum des Jahres 2016

Winter-Linde – Baum des Jahres 2016
Dr. Berthold Hohmann

 Die Winter-Linde (Tilia cordata Mill.) ist ein stattlicher Baum, der sehr alt werden kann. Die herzförmigen, bis 17 cm langen Blätter besitzen einen gesägten Blattrand und eine ausgezogene Blattspitze. Der Blattstiel ist kahl, in den Nervenwinkeln finden sich winzige braune Bärtchen. Die kleinen grünlichen Blüten stehen zu mehreren in einem gestielten Blütenstand, der an der Basis ein häutiges Hochblatt trägt. Die bräunlichen Früchtchen sind kugelig-gestreckt, durch das Hochblatt drehen sie sich beim Herabfallen.

Winterlinde: Zweig mit Blättern und Blüten; Früchte; Samen; Blütenteile(Abb. aus: Sturms Flora  von Deutschland /1900-1907)

Die Winterlinde ist von der Sommer-Linde (Tilia platyphyllos Scop.)  oft nur schwer zu unterscheiden. Die Blätter der Sommerlinde sind etwas kleiner (bis 12 cm), Blattstiel und Blattfläche sind behaart, die Bärtchen in den Nervenwinkeln sind weiß. Hinzu kommt, dass Linden-Arten vielfach bastardieren, was eine Unterscheidung erschwert.
Allgemeines zu Lindenbäumen:
Plattdeutsch werden Linden Linnenboom genannt.  Lindenholz eignet sich gut für Schnitzarbeiten, die Holzkohle dient als Zeichenkohle.
Die stark duftenden Lindenblüten sind eine hervorragende Bienenweide.  Die Blätter werden oft von Blattläusen ausgesaugt, deren Ausscheidung, ein klebrig-süßes Sekret (Honigtau) gern von Bienen und Ameisen aufgenommen wird. Zu bestimmten Zeiten ist dieser Sekretfluss so stark, dass  z.B.  unter Linden parkende PKWs hiervon überzogen werden (Blattlausschitt).
Die Blüten der Winter- und der Sommer-Linde dienen medi-zinisch zum Teeaufguss bei Erkältungskrankheiten als schweißtreibendes Mittel.
Viele Sagen und Geschichten umranken die Linde. Schon seit dem Mittelalter wird sie in vielen Liedern  besungen, so in dem von Franz Schubert vertonten, bekannten Volkslied:
Der Lindenbaum („Am Brunnen vor dem Tore“).

 

 

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Baum des Jahres 2015

Feld-Ahorn  –  Baum des Jahres 2015
Dr. Berthold Hohmann

Der Feld-Ahorn (Acer campestre L.) ist Baum des Jahres 2015. Es ist ein niederer Baum, der auch mehrstämmig-strauchig wächst. In Knicks und an Feldrainen ist er deshalb oft anzutreffen. Wie bei allen Arten der Gattung Ahorn stehen die Zweige kreuzweise gegeneinander (kreuzgegenständig). Die typischen Ahorn-Blätter haben beim Feld-Ahorn stumpfe Enden an den Blattlappen. Die Früchte setzen sich aus zwei Teilfrüchten mit häutigen Flügeln zusammen, die beim Feld-Ahorn in typischer Weise fast waagerecht gegeneinander stehen. Im Volksmund heißen sie auch Nasenkleber.
Unser Verein hat im Jahr 2015 mehrere junge Feld-Ahorn-Bäume am Estewanderweg gepflanzt und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ein Exemplar geschenkt.

                                 
Junger Feld-Ahorn                                               Feldahorn
         am Estewanderweg                           (Abb. aus: Lindmann: Bildern ur
(Foto: Hauschild)                                    Nordens Flora, 1917-1926)

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