Plattdeutscher Abend am 1. Juni 2017

Plattdeutscher Abend
Donnerstag, 1. Juni  -  19.00 Uhr
 Eintritt frei – Spenden willkommen Mühlenmuseum Moisburg,   Auf dem Damm 10,  21647 Moisburg

 Heise-Batt_bearb-4  Christa Heise-Batt

wird uns mit einer nicht alltäglichen Lesung erfreuen. Die Besucher können sich auf einen geselligen und unterhaltsamen Abend in der gemütlichen Atmosphäre der Moisburger Mühle einstellen. Die Autorin, die 1997 für die „Beste plattdeutsche Arbeit“ ausgezeichnet wurde, liest aus ihren gesammelten plattdeutschen Werken und sorgt mit ihrer Spontanität für launige Unterhaltung. Sie war viele Jahre lang Lehrerin für Plattdeutsch an der Volkshochschule in Tangstedt, spielt plattdeutsches Theater, ist Vorstandsmitglied des Hamburger „Literaturkabarett Wendeltreppe“ und gehört dem „Lübecker Autorenkreis“ an. Außerdem gestaltet Christa Heise-Batt Lesungen, literarische Gottesdienste und regelmäßig Matineen im Hamburger Ohnsorg-Theater. Darüber hinaus arbeitet sie auch für den Rundfunk und hat eine Reihe von Büchern geschrieben.

 

       

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Plattdeutsche Abende 2016 /17

*    Montag, 2. Januar 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Deutsches Haus“/ An der Kreisstr. 29 / 21279 Appel (Hollenstedt)
mit Heinrich Gerken aus Bargstedt
*    Donnerstag, 2. Februar 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Ferien auf der Heid“/ Karlsteinweg 45-47 / 21279 Eversen-Heide
mit Peter Paulsen aus Lauenburg
*    Donnerstag, 2. März 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Tödter/  Birkenweg 32  /  21646 Halvesbostel (Hollenstedt)
mit Hermann Tödter aus Zeven
*    Donnerstag, 6. April 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Hollenstedter Hof“Am Markt 1  /  21279 Hollenstedt
mit Heiner & Heiner (Heinrich Evers und Heiner Dreckmann)
*    Dienstag, 2. Mai 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Appelbeck am See“/ Appelbeck 14 /21279 Hollenstedt (Appelbeck)
mit „Jott Em“ (Jürgen Müller) aus Gödensdorf
*    Donnerstag, 1. Juni 2017 – 19°°
Mühlenmuseum Moisburg / Auf dem Damm 10  /  21647 Moisburg
mit Christa Heise-Batt aus Norderstedt
*    Mittwoch, 4. Oktober 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Ferien auf der Heid“/ Karlsteinweg 45-47  /  21279 (Eversen-Heide)
mit Elsabe Rolle (Salzhausen) & Claus Peper (Egestorf)
*    Donnerstag, 2. November 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Deutsches Haus /  An der Kreisstraße 29  /  21279 Appel (Hollenstedt)
mit Walter Marquardt aus Immenbeck
*    Mittwoch, 6. Dezember 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Emmen /  Koppelweg 2  /  21279 Hollenstedt (Emmen)
mit Gerd Pillip (Regesbostel) & H.H. u. Monika Genz (Moisburg)

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Chorkonzert zur Reformation

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Wir bitten Ihre Mithilfe

Zeugnisse der Geschichte Hollenstedts erhalten

Der Heimat- und Verkehrsverein Estetal e.V. hat es sich zu einer seiner Aufgaben gemacht, Zeitzeugnisse der Geschichte Hollenstedts zu erhalten, damit die Erinnerung und das Gedächtnis an die interessante und wechselvolle Geschichte dieser Region nicht verloren geht. Es soll alles gesammelt und archiviert werden, was zeigt, wie die Menschen in unserem Raum früher gelebt und gearbeitet haben und unter welchen Bedingungen sie ihr Leben gestalten mussten.

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Daher bittet der Heimat- und Verkehrsverein alle Mitbürger der Samtgemeinde Hollenstedt,  bei der Beschaffung und dem Erhalt von Zeitzeugnissen mit zu helfen, z.B. historische Gegenstände, Dokumente aller Art     (Urkunden, Ehrungen, Auszeichnungen etc.), Fotos und Bilder, Briefe und Postkarten, Münzen, Zeugnisse, Dokumente, alte Zeitschriften oder Illustrierte, nach Kräften mit zu helfen.
Auch wenn Zweifel bestehen, ob dieser oder jener Gegenstand für das Archiv überhaupt geeignet ist, steht der Heimat- und Verkehrsverein beratend zur Verfügung. Bitte einfach anrufen:
Ludwig Hauschild,  Hollenstedt, Tel.:  04165  80319
oder
Helmut Maack, Moisburg               Tel.: 04165 971055
Erich Tauber, Moisburg                  Tel:  04165  6767
Manfred Schmidt, Hollenstedt      Tel: 04165  80363

Es wäre schade, wenn wertvolles Archiv-Material im Müll landen würde.

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Wildkräuter-Führungen

Viele Wildkräuter unserer Heimat eignen sich hervorragend zur Speisen-Zubereitung!
Sind Sie interessiert?
Die zertifizierte Natur-und Landschaftsführerin
                                                                        Monika Lüskow
bietet dazu Führungen an:                        Was schmeckt denn da?

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                    Essbares in Wald und Flur im Estetal

Erfahren Sie, wie Sie essbare Pflanzen erkennen, was an ihnen schmeckt und welche Inhaltsstoffe und Wirkungen sie haben. Bekommen Sie Lust, Ihren Speiseplan schmackhaft zu verfeinern, Wildkräuter eignen sich nicht nur für Salate, Pestos und Suppen, sondern können auch als Medizin genutzt werden. Insgesamt sind ca. 60 Essbare Pflanzen an der Este zu entdecken.
Termine:
Samstag, den 06.Mai 2017 von 14:00 – 18:00h
Sonntag, den 21.Mai 2017 von 14:00 – 18:00h
Samstag, den 05.August 2017 von 14:00 – 18:00h
Sonntag, den 20.August 2017 von 14:00 – 18:00h
Samstag, den 02.September 2017 von 14:00 – 18:00h
Start:  
Hof Peetz, Zum Eckernkamp 2, 21279 Wenzendorf – Dierstorf
an die Este ca. 3-4 km      –      Kosten pro Person: 40,-€
inklusive Handout: kleines Rezeptheft mit Wildkräuterprofilen
Die Führung ist kostenlos für Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins!
(max. 16 Personen)
Um Anmeldung bei Frau Lüskow wird gebeten:
Praxis für Ernährungstherapie Monika Lüskow, Diplom-Oecotrophologin,  Hauptstraße 23 21279 Hollenstedt Tel.: 04165 8385 mobil:0172 408 33 06 monikalueskow@yahoo.de   www.monikalueskow.de
Kräutermenue

 

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Wird heute noch Plattdeutsch gesprochen?

„Plattdeutsch sprechen doch nur noch die älteren Menschen in unserer Gegend, und die plattdeutsche Sprache  stirbt doch aus“. So ist vielerorts die gängige Meinung. Doch weit gefehlt! Galt noch vor Jahren Plattdeutsch als nicht gesellschaftsfähig, so hat sich diese Einstellung heute total gewandelt. Man wird nicht mehr scheel angesehen, wenn man Plattdeutsch spricht. Nach einer Studie des Instituts für Niederdeutsche Sprache (INS) in Bremen meint jeder zweite Norddeutsche (49 % der Befragten),  Niederdeutsch gut bis sehr gut verstehen zu können; 17 % bezeichneten sich als  gute bis sehr gute Plattdeutsch-Sprecher.
Früher erlernte man Plattdeutsch (oder Niederdeutsch) innerhalb der Familien. Doch noch vor wenigen Jahren war es  tatsächlich so, dass Eltern und Großeltern zwar untereinander Plattdeutsch sprachen, aber an die Kinder diese Sprache nicht weitergaben, weil sie als „unfein“ galt.  Das jedenfalls hat sich gewandelt! Wer aber jetzt nicht mehr nicht das Glück hat, in der Familie „platt zu schnacken“, für den gibt es heute eine Reihe von Angeboten Plattdeutsch zu erlernen. Bereits 1992 wurde vom Ministerkomitee des Europarats die „Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen“ beschlossen; ein wichtiger Schritt zum Erhalt u.a. der niederdeutschen Sprache. Volkshochschulen bieten Plattdeutschkurse an, die durchweg gut besucht sind. Wie die plattdeutschen Abende in Hollenstedt, gibt es inzwischen vielerorts plattdeutsche Treffen, sog. „Klönkrings“, oder gesellige Zusammenkünfte, bei denen das plattdeutsche Kulturgut gepflegt wird. Es existiert mittlerweile eine ganze Reihe von plattdeutschen Theaterbühnen, es gibt plattdeutsche Musikgruppen, von denen einige weit bekannt sind, und es gibt plattdeutsche Schriftsteller, die vielfach auf Lesungen für ihre Werke, aber besonders auch für das Plattdeutsche werben, und Laienschriftsteller können heute an plattdeutschen Schreib-Wettbewerben teilnehmen.
Auch Kinder wenden sich immer wieder gern dem Plattdeutschen zu. Die frühere Vorstellung ist inzwischen aufgehoben, Plattdeutsch behindere Kinder, richtig Hochdeutsch zu lernen. Im Gegenteil: Allgemein gilt heute, wer sehr früh mehrere Sprachen lernt, kann ohne nachzudenken von einer in die andere Sprache wechseln und hat damit einen erheblichen Lernvorteil. Nach der EU-Charta für Regional- und Minderheitensprachen bieten Schulen u.a. deshalb heute Plattdeutschunterricht an. In Kindergärten wird heute teilweise  Plattdeutsch gesprochen, damit die Kinder früh an diese Sprache herangeführt werden können. Und es gibt nicht wenige Kinder und Jugendliche, die sich bereits gute Preise in plattdeutschen Vorlesewettbewerben geholt haben.

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